Seit dem OMR-Podcast #905 (Mai 2026) mit Padel City-Gründer Jonathan Sierck stellen sich viele die gleiche Frage: Lohnt sich eine Padel-Halle als Investment? Die kurze Antwort: Es kommt auf das Modell an. Die lange Antwort findest du hier — mit echten Zahlen, einer interaktiven ROI-Rechnung und einem unabhängigen Vergleich der drei Wege in den Padel-Markt.
Was die meisten Ratgeber verschweigen
Die Mehrzahl der Kosten-Artikel stammt von Padelplatz-Herstellern oder Baufirmen. Ihre Zahlen sind meist optimistisch kalkuliert. Dieser Leitfaden zeigt auch die Risiken — inklusive Lärmschutzproblemen, Auslastungsfallen und der Frage, ob ein Franchise wirklich günstiger ist als die eigene Halle.
1. Der Padel-Markt 2026: Wo Deutschland steht
Deutschland wächst beim Padel schneller als fast jedes andere Land in Europa — und kommt dabei von einem sehr niedrigen Ausgangsniveau. Während Spanien seit den 1970er-Jahren über 20.000 Courts hat und Padel dort die zweitbeliebteste Sportart ist, zählte Deutschland Ende 2024 etwa 800–1.000 Courts. Zum Vergleich: Schweden hat bei einem Fünftel der Einwohnerzahl deutlich mehr Courts als Deutschland.
Padel-Markt Deutschland — Kennzahlen 2026
| Aktive Padel-Spieler (DE) | ca. 500.000–800.000 (Stand 2025, DPV) |
| Courts Deutschland (ca.) | 1.000–1.200 (Ende 2025) |
| Jährliches Court-Wachstum | +60–80% p.a. (DACH-Region, 2023–2025) |
| Courts in Spanien (Vergleich) | über 22.000 |
| Padel City: Investoren | Hansi Flick, Joshua Kimmich, Marcus Englert (Rocket Internet) |
| Padel City: Finanzierungsrunde | 5 Mio. € (September 2025, Handelsblatt) |
| Zielnetz Padel City | Mehrere hundert Standorte in wenigen Jahren |
Quellen: Deutscher Padel Verband (DPV), Handelsblatt 09/2025, Business Insider 03/2025, OMR Daily 02/2026
Das bedeutet für Investoren: Deutschland ist noch in der frühen Wachstumsphase. Wer jetzt baut, bekommt günstigere Mieten für Industriehallenstandorte, weniger Konkurrenz — aber auch eine noch wenig etablierte Spielergemeinschaft, die erst aufgebaut werden muss.
2. Drei Wege in den Markt — unabhängiger Vergleich
Es gibt nicht die Padel-Halle. Je nach Kapital, Risikobereitschaft und Standort sind drei Modelle relevant:
| Kriterium | ️ DIY-Halle (eigen) | Franchise (Padel City) | Tennisclub-Umbau |
|---|---|---|---|
| Startkapital (4 Courts) | 450.000–900.000 € | ca. 300.000–600.000 €* | 150.000–350.000 € |
| Umsatz/Jahr (Vollbetrieb) | 180.000–280.000 € | 180.000–280.000 € | 80.000–150.000 € |
| Betriebskosten/Jahr | 120.000–180.000 € | 130.000–200.000 € (inkl. Franchise-Fee) | 50.000–90.000 € |
| Break-Even (Jahre) | 4–7 Jahre | 3–5 Jahre (durch Marke) | 3–5 Jahre |
| Risiko | Hoch (alles selbst) | Mittel (Marke hilft) | Mittel (bestehende Infrastruktur) |
| Markenbekanntheit | Null (Aufbau nötig) | Stark & wachsend | Lokal (Tennisclub-Stammkundschaft) |
| Standortflexibilität | Hoch | Vertraglich geregelt | Abhängig vom Club |
| Event-Support | Kein | Ja (Influencer-Cups, Turniere) | Begrenzt |
| Geeignet für | Unternehmer mit Eigenkapital und Netzwerk | Investoren mit Standort, wenig Marken-Know-how | Bestehende Tennisvereine / -unternehmen |
* Franchise-Kapital ist geschätzt — offizielle Konditionen auf Anfrage bei Padel City. | Alle Werte sind Richtwerte für Kalkulationszwecke, keine Renditeversprechen.
3. Vollständige Kostenübersicht: Was wirklich anfällt
Die Zahlen, die man im Netz findet, zeigen meist nur die Court-Kosten. Wer eine Halle plant, muss mit dem Dreifachen rechnen. Hier ist die realistische Vollkalkulation:
| Kostenblock | Kleinanlage (2 Courts) | Mittlere Anlage (4 Courts) | Große Anlage (6 Courts) | Quelle/Hinweis |
|---|---|---|---|---|
| Courts (Indoor-Kauf + Montage) | 50.000–120.000 € | 100.000–240.000 € | 150.000–360.000 € | DPV: 24.000–59.000 €/Court |
| Hallenbau/-umbau Neubau | 150.000–300.000 € | 250.000–500.000 € | 400.000–800.000 € | Padberg Projektbau 2026 |
| Hallenbau/-umbau Bestand | 60.000–150.000 € | 100.000–250.000 € | 150.000–400.000 € | planeco building 2025 |
| Fundament & Tiefbau (Outdoor) | 60.000–80.000 € | 120.000–160.000 € | 180.000–240.000 € | DPV: ca. 30.000 €/Court |
| Schallgutachten & Lärmschutz | 5.000–30.000 € | 5.000–50.000 € | 10.000–80.000 € | padelplatz-kosten.de |
| Baugenehmigung & Architekt | 5.000–10.000 € | 5.000–15.000 € | 10.000–25.000 € | HOAI, LP 1–4 |
| Brandschutz (bei Umbau) | 20.000–50.000 € | 20.000–70.000 € | 30.000–100.000 € | Pflicht bei Nutzungsänderung |
| Beleuchtung (LED) | 10.000–20.000 € | 20.000–40.000 € | 30.000–60.000 € | Richtwert |
| Umkleide, Sanitär, Empfang | 20.000–60.000 € | 40.000–100.000 € | 60.000–150.000 € | Richtwert |
| Betriebsmittel (Startkapital) | 20.000–40.000 € | 30.000–60.000 € | 40.000–80.000 € | 3–6 Monate Betriebskosten |
| TOTAL (Indoor-Umbau Bestand) | 190.000–490.000 € | 320.000–825.000 € | 470.000–1.255.000 € | Incl. Risikoaufschlag 15% |
Alle Angaben netto (ohne USt). Richtwerte für die Planungsphase — bindende Angebote nur durch Fachbetriebe vor Ort. Quellen: DPV, padelplatz-kosten.de, Padberg Projektbau, Planeco Building (Stand Mai 2026).
Der größte versteckte Kostenfaktor: Lärmschutz
Padel klingt anders als Tennis. Die impulsartigen Schläge am Glasrahmen erzeugen Spitzenpegel, die im Wohngebiet fast immer ein Schallgutachten erfordern. Eine Lärmschutzwand (4m × 20m) kostet 12.000–28.000 € — pro Seite. Wer das nicht in seiner Kalkulation hat, erlebt eine böse Überraschung beim Bauantrag. (Quelle: padelplatz-kosten.de, Sektion Lärmschutz)
4. Einnahmen & Umsatzpotenzial: Was realistisch ist
Die Einnahmequellen einer Padel-Halle sind vielfältiger als ein reines Court-Vermietungsmodell. Hier die wichtigsten Streams:
| Einnahmequelle | Pro Court / Monat | 4 Courts / Jahr | Realistischer Anteil am Umsatz |
|---|---|---|---|
| Court-Miete (Peak, 16–22 Uhr) | 2.500–4.000 € | 120.000–192.000 € | 55–65% |
| Court-Miete (Off-Peak, 8–16 Uhr) | 600–1.200 € | 28.000–58.000 € | 15–20% |
| Mitgliedschaften / Abos | 800–1.500 € | 38.000–72.000 € | 10–15% |
| Kurse & Trainerstunden | 300–600 € | 14.000–29.000 € | 5–8% |
| Getränke, Snacks (Kiosk) | 200–500 € | 9.600–24.000 € | 3–5% |
| Corporate Bookings / Events | 0–800 € | 0–38.000 € | 0–10% |
| Gesamtpotenzial (4 Courts) | — | 210.000–413.000 € | 100% |
Annahmen: 12 buchbare Stunden/Tag, 60% Auslastung Peak, 35% Off-Peak, Ø Court-Preis 18€/Stunde. Richtwerte, keine Renditegarantie.
Der Auslastungs-Hebel ist entscheidend
Der Unterschied zwischen 50% und 70% Auslastung macht bei 4 Courts ca. 40.000–60.000 € Mehrumsatz pro Jahr. Ein professionelles Buchungssystem (Playtomic, CourtBooker) und aktives B2B-Marketing (Firmenevents, Teambuilding) sind keine netten Extras — sie sind der wirtschaftliche Kern des Modells.
5. Interaktiver ROI-Rechner
Stelle die Regler auf deine Anlage ein, um eine grobe Wirtschaftlichkeitsschätzung zu erhalten:
Jahresumsatz (Court-Miete)
—
Betriebskosten/Jahr (est.)
—
Break-Even (Jahre)
—
Betriebskosten = 45% des Umsatzes (Richtwert). Keine Steuerberatung, nur Planungsindikation.
6. ROI-Vergleichstabelle: 5 realistische Szenarien
Von der kleinen Tennisclub-Ergänzung bis zur professionellen Standalone-Halle — hier sind fünf durchkalkulierte Szenarien:
| Szenario | Investition (€) | Courts | Jahresumsatz (est.) | Betriebskosten/J | EBITDA/J | Break-Even | Risiko |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| A: Tennisclub-Umbau (2 Courts, Outdoor) | 180.000 € | 2 | 70.000–90.000 € | 35.000–45.000 € | 25.000–45.000 € | 4–7 Jahre | Niedrig |
| B: Indoor-Umbau Bestand (4 Courts) | 450.000 € | 4 | 160.000–210.000 € | 80.000–100.000 € | 60.000–110.000 € | 4–7 Jahre | Mittel |
| C: Indoor-Neubau (4 Courts, städtisch) | 750.000 € | 4 | 180.000–260.000 € | 90.000–130.000 € | 50.000–130.000 € | 6–10 Jahre | Hoch |
| D: Franchise Padel City (4 Courts) | 400.000–600.000 €* | 4 | 180.000–260.000 € | 100.000–150.000 € | 30.000–110.000 € | 4–6 Jahre | Mittel |
| E: Premium-Halle (6 Courts + Gastronomie) | 1.100.000 € | 6 | 320.000–500.000 € | 180.000–280.000 € | 40.000–220.000 € | 7–14 Jahre | Sehr hoch |
* Franchise-Investition geschätzt. Offizielle Konditionen auf Anfrage bei Padel City (padelcity.de/franchising). Alle ROI-Angaben sind Planungswerte auf Basis öffentlicher Marktdaten. Keine Renditegarantie.
7. Padel City Franchise: Was steckt wirklich dahinter?
OMR-Podcast #905 — Mai 2026
Jonathan Sierck: „Wir wollen in wenigen Jahren mehrere hundert Standorte aufbauen."
Das Start-up hat im September 2025 eine weitere Finanzierungsrunde von 5 Millionen Euro abgeschlossen. Hinter Padel City stehen Fußballtrainer Hansi Flick, Bayern-Profi Joshua Kimmich und Marcus Englert (Rocket Internet).
Padel City bietet zwei Marktzugänge:
️ Eigener Padel City Standort
Padel City betreibt eigene Hallen unter dem eigenen Brand. Investoren können sich über Beteiligungsmodelle einbringen.
- ✓ Starkes Marketing durch prominente Investoren
- ✓ Etablierte Buchungsinfrastruktur
- ✓ Event-Konzepte (Influencer-Cups, Turniere)
- Weniger Kontrolle über Operations
Franchise-Partner (Vereine & Investoren)
Tennisvereine und Privatinvestoren lizenzieren die Padel City Brand. Sie erhalten das Aktivierungskonzept, Eröffnungsevents und PR-Support.
- ✓ Sofortige Markenbekanntheit
- ✓ Vorzugspreise bei Court-Lieferanten
- ✓ Community-Aufbau durch nationale Kampagnen
- Franchise-Fee mindert EBITDA
- Gebunden an Padel City-Wachstum
ℹ️ Offizielle Franchise-Konditionen (Gebühren, Laufzeit, Mindestinvestition) veröffentlicht Padel City nicht öffentlich. Kontakt: padelcity.de/franchising
8. Baugenehmigung & Lärmschutz: Der unterschätzte Zeitfresser
Das Genehmigungsverfahren ist für viele Padel-Projekte der größte Zeitverlust — und damit Kostenblock. Planzeitraum: mindestens 6–12 Monate vor Baubeginn einplanen.
| Schritt | Was ist nötig? | Kosten (ca.) | Zeitdauer |
|---|---|---|---|
| Schallgutachten | Pflicht in Wohngebieten (TA Lärm). Bewertet Impulspegel von Padel. | 2.000–5.000 € | 4–8 Wochen |
| Lärmschutzwand | Falls Grenzwerte überschritten (sehr häufig) | 12.000–56.000 € | Im Bauplan |
| Bauantrag (Outdoor) | Entwurfsverfasser (Architekt/Bauingenieur) erforderlich, LP 1–4 HOAI | 5.000–10.000 € | 3–9 Monate |
| Nutzungsänderung (Indoor) | Bei Umbau von Industrie/Lager zu Sport. Brandschutzkonzept Pflicht. | 20.000–50.000 € | 3–6 Monate |
| Brandschutzmaßnahmen | Fluchtwege, Rauchabzug, Löscher, Notbeleuchtung | 20.000–100.000 € | Im Bau |
| Geotechnisches Gutachten | Bei Outdoor-Neubau: Bodenuntersuchung für Fundament | 2.000–4.000 € | 2–4 Wochen |
Praktischer Tipp: Gemeinden in Wachstumsregionen sind oft aufgeschlossen für Padel-Projekte als Teil kommunaler Sportförderung. Frühzeitiges Gespräch mit der Bauordnungsbehörde spart Monate.
9. Risiken, die kein Hersteller erwähnt
Sättigungsrisiko in Schweden & Spanien
Schweden hatte den gleichen Boom — und erlebt seit 2024 einen Rückgang der Auslastung in saturierten Märkten. Ein Reddit-Nutzer aus Stockholm schrieb im April 2025: „Der Padel-Hype ist in Schweden vorbei. Ich würde heute eher Golfsimulationen einbauen." Deutschland folgt Schweden ca. 3–4 Jahre nach.
🟠 Off-Peak-Auslastungsfalle
Abende (17–22 Uhr) und Wochenenden sind voll. Der Rest der Zeit kämpfst du mit 20–30% Auslastung. Eine 6-Court-Halle, die tagsüber leer steht, trägt ihre Fixkosten trotzdem. B2B-Pakete für Firmentraining sind hier der entscheidende Hebel.
🟡 Personalkosten werden unterschätzt
Eine professionelle Anlage braucht Empfangspersonal, Trainer, Reinigung. Schon bei 4 Courts: 2–3 Teilzeitkräfte + 1–2 Trainer = 50.000–80.000 € Personalkosten/Jahr. Viele Businesspläne kalkulieren nur mit Minimalbesatz.
🔵 Glaswand-Verschleiß nach 5–8 Jahren
Sicherheitsglas auf Padel-Courts hat eine begrenzte Lebensdauer durch permanente Schlagbeanspruchung. Glasaustausch: 3.000–8.000 € pro Panel. Bei 4 Courts und 40+ Glasfeldern ist das eine relevante CAPEX-Position, die in keinem 5-Jahres-Businessplan fehlen darf.
10. Für wen lohnt sich was? Die Entscheidungsmatrix
Wenn du Tennisclub-Betreiber bist → Tennisclub-Umbau (Szenario A)
Niedrigste Investition, bestehende Infrastruktur (Parkplatz, Umkleide, Community). Auf der Fläche eines Tennisplatzes passen 2 Padel-Courts. Risiko überschaubar, Anlaufzeit kurz.
Wenn du Immobilieninvestor bist mit Hallenstandort → Indoor-Umbau Bestand (Szenario B)
Industriehallen am Stadtrand mit guter Verkehrsanbindung sind der Sweet Spot. Umbaukosten beherrschbar, Mietkosten der Halle sind kalkulierbar. Franchise-Option prüfen für schnelleren Anlauf.
Wenn du wenig Branchenkenntnis hast, aber Standort und Kapital → Franchise Padel City
Die Marke nimmt dir den Community-Aufbau ab. Für Standorte in wachsenden Städten mit noch wenig Padel-Infrastruktur ist das die risikoärmste Option.
Wenn du weniger als 200.000 € Eigenkapital hast → warte oder kleiner starten
Unter 200.000 € bleibt kaum Puffer für Genehmigungsverzögerungen, Anlaufverluste oder unerwartete Baukosten. Ein schlechter Start in überschuldetem Betrieb kostet mehr als der entgangene Markteintritt.
Häufige Fragen zur Padel-Halle als Investment
Was kostet eine Padel-Halle mit 4 Courts? +
Eine Indoor-Padel-Halle mit 4 Courts kostet in Deutschland zwischen 320.000 und 825.000 Euro (netto), je nach Hallenzustand (Neubau vs. Umbau Bestand), Standort, Court-Qualität und Lärmschutzauflagen. Der Haupttreiber ist der Tiefbau — nicht die Courts selbst.
Wann wirft eine Padel-Halle Gewinn ab? +
Bei professionellem Management und 60–70% Auslastung nach 3–7 Jahren, abhängig vom Modell. Tennisclub-Umbauten (niedrige Investition) können früher Break-Even erreichen als Neubauten.
Was ist das Padel City Franchise-Modell? +
Padel City (CEO Jonathan Sierck; Investoren: Hansi Flick, Joshua Kimmich) bietet ein Franchise-Modell für Tennisvereine und Privatinvestoren. Franchisees erhalten Brand-Lizenz, Aktivierungskonzepte, Event-Support und Einkaufsvorteile bei Court-Herstellern. Offizielle Konditionen: padelcity.de/franchising.
Brauche ich eine Baugenehmigung für eine Padel-Halle? +
Ja, fast immer. Padel-Courts sind bauliche Anlagen nach Landesbauordnung (LBO). Bei Outdoor-Anlagen in Wohngebieten ist ein Schallgutachten nach TA Lärm Pflicht. Bei Indoor-Umnutzungen kommen Brandschutzauflagen hinzu. Zeitbedarf: 6–12 Monate einplanen.
Was verdient eine Padel-Halle pro Court im Jahr? +
Bei 60% Auslastung, 12 buchbaren Stunden/Tag und 18 €/Stunde: ca. 47.000 € Bruttoumsatz/Court/Jahr. Bei 4 Courts = ca. 188.000 €. Betriebskosten liegen bei 40–50% des Umsatzes, je nach Personalaufwand und Miete.
Ist ein Padel-Court als Investment für Privatanleger interessant? +
Als Direktinvestment (eigene Halle) nur für erfahrene Unternehmer mit ausreichend Eigenkapital (mindestens 40% der Investitionssumme). Als indirektes Investment (Franchise-Beteiligung, Immobilienvermietung an Padel-Betreiber) ist das Risiko besser kalkulierbar. Achtung: Der Markt wächst schnell, aber der Schweden-Effekt (Sättigung nach dem Boom) sollte in der Langfristplanung berücksichtigt werden.