⚡ Die 5 Grundregeln in 60 Sekunden
- Immer Doppel: Padel wird grundsätzlich 2 gegen 2 gespielt — kein Einzel.
- Aufschlag von unten: Diagonal in das gegnerische Feld, Schläger unterhalb der Hüfte, der Ball muss vor dem Schlag einmal aufspringen.
- Zählweise wie Tennis: 15, 30, 40, Spiel. Bei 40:40 entweder Einstand oder Golden Point (vorher abklären).
- Wände gehören dazu: Eigene Wände dürfen aktiv zum Zurückspielen genutzt werden. Direkt gegen die gegnerische Wand schlagen = Fehler.
- Ein Aufprall: Der Ball darf nur einmal auf dem Boden aufspringen, bevor er zurückgespielt werden muss.
📖 Auf dieser Seite
- Was ist Padel?
- Der Padel Court — Maße und Aufbau
- Spielerzahl und Teams
- Der Aufschlag — Schritt für Schritt
- Zählweise, Punkte und Golden Point
- Spiel über die Wände
- Fouls und Let-Situationen
- Die 10 wichtigsten Padel-Regeln
- Padel vs Tennis — Die Unterschiede
- Gratis: Padel-Regeln Spickzettel
- Häufige Fragen
Was ist Padel?
Padel ist eine Mischung aus Tennis und Squash und gilt aktuell als die am schnellsten wachsende Sportart Europas. Gespielt wird immer im Doppel auf einem geschlossenen Court, der mit Glaswänden und Metallgitter umgeben ist. Diese Wände gehören aktiv zum Spiel — und genau das macht Padel so besonders.
Wer Tennis kennt, findet sich bei der Zählweise schnell zurecht. Wer Squash kennt, versteht das Wandspiel intuitiv. Wer beides nicht kennt: kein Problem. Padel ist explizit so designt, dass Einsteiger nach wenigen Minuten ein flüssiges Match spielen können. Das offizielle Regelwerk wird von der Internationalen Padel-Föderation (FIP) festgelegt und ist weltweit einheitlich.
Der Padel Court — Maße und Aufbau
Ein Padel-Court ist exakt 20 Meter lang und 10 Meter breit — also deutlich kleiner als ein Tennisplatz. Genau diese kompakte Größe sorgt dafür, dass die Wände jederzeit erreichbar bleiben und das Spiel dynamisch wird.
Der Boden besteht meist aus Kunstrasen mit feinem Sand, der für gute Standfestigkeit und kontrollierte Ballabsprünge sorgt. In der Mitte teilt ein Netz den Court — etwas niedriger als beim Tennis: 88 cm in der Mitte, 92 cm an den Pfosten. Die Aufschlaglinien (oft "T-Linien" genannt) liegen 6,95 Meter hinter dem Netz und unterteilen das Aufschlagfeld in zwei Hälften.
| Element | Maß | Hinweis |
|---|---|---|
| Court-Länge | 20,00 m | FIP-Standard |
| Court-Breite | 10,00 m | FIP-Standard |
| Netzhöhe Mitte | 88 cm | Niedriger als Tennis |
| Netzhöhe Pfosten | 92 cm | Beidseitig identisch |
| Aufschlaglinie | 6,95 m | Vom Netz nach hinten gemessen |
| Wandhöhe (Glas) | 3,00 m | Hinten und seitlich |
| Gitterhöhe | 4,00 m | Über dem Glas |
Die hinteren Wände sind komplett aus gehärtetem Sicherheitsglas, ebenso die ersten 2 Meter der Seitenwände. Der Rest besteht aus Metallgitter. Diese Konstruktion ist wichtig zu verstehen, denn: Glas reflektiert den Ball berechenbar, das Gitter unregelmäßig. Ein Ball, der gegen das Gitter springt, verliert deutlich Energie und Spin — wer das früh versteht, hat einen taktischen Vorteil.
Spielerzahl und Teams
Padel wird ausschließlich im Doppel gespielt — zwei Spieler gegen zwei Spieler. Anders als beim Tennis gibt es offiziell kein Einzel im Wettkampf, weil der Court für eine Person zu groß wäre und das Spiel an Dynamik verlieren würde.
Innerhalb eines Teams stehen die beiden Spieler meist nebeneinander, einer auf der rechten ("Forehand"), einer auf der linken Seite ("Backhand"). Die Positionen können während eines Ballwechsels frei getauscht werden. Nur beim Aufschlag müssen die Aufschlagseiten konsequent gewechselt werden — dazu mehr im nächsten Abschnitt.
Der Aufschlag — Schritt für Schritt
Der Aufschlag im Padel unterscheidet sich grundlegend vom Tennis: Er wird immer von unten gespielt, mit dem Schläger unterhalb der Hüfthöhe. Das macht ihn deutlich einfacher als einen Tennis-Aufschlag — aber auch weniger durchschlagskräftig. Wer den Aufschlag konsequent platziert, hat trotzdem einen klaren Vorteil.
Position und Ablauf
- Position einnehmen: Du stellst dich hinter die Aufschlaglinie. Beide Füße müssen hinter der Linie bleiben, bis der Ball getroffen ist. Mindestens ein Fuß muss während des Aufschlags den Boden berühren.
- Ball fallen lassen: Du lässt den Ball aus der Hand fallen — kein Werfen. Der Ball muss einmal hinter der Aufschlaglinie aufprallen, bevor du ihn schlägst.
- Schlag von unten: Der Treffpunkt muss unterhalb der Hüfte liegen. Wird der Ball höher getroffen, ist es ein Fehler.
- Diagonal ins Feld: Der Ball muss diagonal in das gegenüberliegende Aufschlagfeld fliegen — also vom rechten Aufschlagfeld in das linke des Gegners (und umgekehrt).
- Erster Bodenkontakt: Der Ball muss zwischen Netz und Aufschlaglinie des Gegners aufkommen. Berührt er die Linien, gilt er als gut. Springt er danach gegen die Wand und verlässt den Court über das Gitter, ist es ein Fehler.
Zwei Versuche pro Aufschlag
Wie beim Tennis hast du zwei Versuche: Ist der erste Aufschlag ein Fehler, darfst du einen zweiten machen. Ist auch der zweite ein Fehler ("Doppelfehler"), geht der Punkt an das gegnerische Team. Berührt der Ball beim Aufschlag das Netz und landet trotzdem regelkonform im Feld, ist es ein Let — der Aufschlag wird wiederholt.
Aufschlag-Reihenfolge
Innerhalb eines Teams wechselt der Aufschläger nach jedem gewonnenen oder verlorenen Spiel (nicht nach jedem Punkt). Ein typischer Ablauf:
- Spiel 1: Spieler A von Team 1 schlägt auf
- Spiel 2: Spieler X von Team 2 schlägt auf
- Spiel 3: Spieler B von Team 1 schlägt auf
- Spiel 4: Spieler Y von Team 2 schlägt auf — und so weiter
Innerhalb eines Spiels wechselt der gleiche Aufschläger zwischen rechter und linker Aufschlagseite — nach jedem Punkt.
- Linie berührt mit dem Fuß während des Schlags → Fußfehler
- Ball wird geworfen statt fallen gelassen → Fehler
- Schläger oberhalb der Hüfte → ungültig
- Ball landet in der falschen Diagonale → Fehler
- Vergessen die Seite zu wechseln nach jedem Punkt → Spieler-Foul
Zählweise, Punkte und Golden Point
Die Padel-Zählweise ist identisch mit Tennis — wer Tennis schon mal gespielt oder gesehen hat, kann das überspringen. Für alle anderen: die Logik wirkt am Anfang ungewohnt, ist aber schnell verinnerlicht.
Punkte innerhalb eines Spiels
Ein Spiel ("Game") wird in vier Punktestufen gezählt:
| Punkt | Bezeichnung | Erklärung |
|---|---|---|
| 0 | Null | Startwert. Im Englischen "Love". |
| 1 | 15 | Erster gewonnener Punkt |
| 2 | 30 | Zweiter gewonnener Punkt |
| 3 | 40 | Dritter gewonnener Punkt |
| 4 | Spiel | Vierter Punkt — Spiel gewonnen |
Der Aufschläger sagt vor jedem Punkt den Spielstand an — zuerst der eigene, dann der gegnerische. Beispiel: "30:15" bedeutet zwei Punkte für das aufschlagende Team, einen für das Returnteam.
Einstand und Vorteil
Steht es 40:40, spricht man von Einstand ("Deuce"). Ab hier gibt es zwei Wege, das Spiel zu entscheiden:
- Klassisch: Ein Team muss zwei Punkte in Folge gewinnen. Der erste Punkt heißt "Vorteil" — wird der nächste Punkt verloren, geht es zurück zu Einstand. Theoretisch kann ein Spiel so beliebig lange dauern.
- Golden Point: Bei 40:40 wird der nächste Punkt direkt zum Spiel — ohne Vorteilsregel. Das Return-Team darf vor dem Punkt entscheiden, auf welche Seite aufgeschlagen wird.
Sätze und Match
Mehrere Spiele ergeben einen Satz: Wer zuerst 6 Spiele mit mindestens 2 Spielen Vorsprung gewinnt, hat den Satz für sich entschieden. Bei 5:5 wird auf 7:5 weitergespielt. Steht es 6:6, kommt ein Tiebreak: Hier wird auf 7 Punkte mit 2 Punkten Vorsprung gespielt — Zählweise einfach 1, 2, 3 (nicht 15, 30, 40).
Ein Match geht meist über 2 Gewinnsätze ("Best of 3"). Bei großen Turnieren manchmal auch Best of 5. Die Seite des Courts wird nach jedem ungeraden Spielstand (1:0, 2:1, 3:2 …) gewechselt.
Spiel über die Wände — Das Besondere an Padel
Das Wandspiel ist der zentrale Unterschied zwischen Padel und Tennis. Wer einmal verstanden hat, wie man die Wände aktiv nutzt, hat den Sport im Kern begriffen — und kann auch gegen technisch stärkere Gegner mit Köpfchen punkten.
Grundregel: Erst Boden, dann Wand
Die wichtigste Regel: Der Ball muss immer zuerst den Boden berühren, bevor er die Wand trifft. Springt der Ball vom Schläger direkt gegen die Wand auf der eigenen Seite, ohne vorher den Boden zu berühren, ist es ein Fehler.
Anders herum gilt: Ein vom Gegner geschlagener Ball, der bei dir aufkommt und danach gegen deine eigene Wand springt, ist weiterhin im Spiel. Du darfst ihn nach der Wandberührung normal zurückspielen — solange du ihn schlägst, bevor er ein zweites Mal den Boden berührt.
Eigene Wände aktiv nutzen
Du darfst deine eigenen Wände aktiv einsetzen — sowohl die hintere Glaswand als auch die Seitenwände. Drei Standardsituationen:
- Defensive Rückwand-Bälle: Der gegnerische Lob fliegt hoch über dich hinweg, prallt hinter dir auf den Boden, springt gegen die hintere Glaswand zurück — und du spielst den Ball aus dieser Wandreflexion zurück. Standardsituation und wichtigste defensive Technik im Padel.
- Seitenwand-Rebound: Ein scharfer Ball entlang der Seitenlinie prallt nach dem Bodenaufkommen gegen die Seitenwand und kommt langsamer zurück ins Feld. Du musst den Winkel lesen können — das kommt mit der Zeit.
- Doppelwand ("por tres"): Der Ball trifft erst die hintere Wand, dann die Seitenwand (oder umgekehrt) und ist weiterhin im Spiel — solange er noch nicht zweimal den Boden berührt hat. Hier wird's für Anfänger trickreich, weil der Ball oft hinter dir landet.
Gegnerische Wände sind tabu
Du darfst den Ball niemals direkt gegen die gegnerische Wand schlagen, ohne dass er vorher dort auf dem Boden aufkommt. Das gilt für Glaswände und Gitter. Ein Ball, der ohne Bodenkontakt gegen die gegnerische Wand fliegt, ist ein Fehler — Punkt für den Gegner.
Erlaubt ist dagegen der "Bajada" oder "Salida por arriba" — ein Schlag, bei dem der Ball über das Gitter aus dem Court geflogen wird und draußen herum gespielt wird. Das ist allerdings eine Technik für Fortgeschrittene und braucht Übung.
Fouls und Let-Situationen
Im Padel gibt es klare Regeln, wann ein Ball als Fehler gilt — und wann ein Punkt wiederholt wird. Die meisten dieser Situationen treten in Hobby-Spielen täglich auf, deshalb hier die wichtigsten im Überblick.
Was zählt als Fehler?
- Doppelberührung: Du schlägst den Ball zweimal hintereinander — Fehler.
- Netzberührung: Du oder dein Schläger berühren das Netz oder die Netzpfosten während des Ballwechsels — Fehler.
- Übergreifen: Dein Schläger geht über das Netz auf die gegnerische Seite, bevor du den Ball getroffen hast — Fehler.
- Ball verlässt den Court: Der Ball verlässt den Court über das Gitter, ohne dass du ihn vorher noch zurückgeholt hast — Fehler.
- Direkt gegen gegnerische Wand: Ball trifft die gegnerische Wand ohne vorherigen Bodenkontakt — Fehler.
- Zweimal Boden: Der Ball berührt zweimal den Boden, bevor du ihn schlägst — Fehler.
- Berührung mit Körper oder Kleidung: Ball trifft dich oder deinen Mitspieler — Fehler.
Let-Situationen (Wiederholung)
Ein "Let" bedeutet: Der Punkt wird wiederholt, ohne dass jemand einen Fehler bekommt. Die häufigsten Let-Situationen:
- Der Aufschlag berührt das Netz und landet trotzdem regelkonform im Feld → Aufschlag wird wiederholt
- Ein fremder Ball rollt während des Ballwechsels auf den Court → Punkt wird wiederholt
- Ein Spieler wurde durch ein lautes Geräusch oder eine Störung von außen behindert → Punkt wird wiederholt
- Material löst sich (z.B. Griffband, Schweißband) und beeinflusst das Spiel → Punkt wird wiederholt
Die 10 wichtigsten Padel-Regeln auf einen Blick
Wenn du nur eine Sektion dieser Seite verinnerlichen willst, dann diese. Diese 10 Regeln decken 95 % aller Spielsituationen ab, mit denen du in deinen ersten Wochen konfrontiert bist.
Padel vs Tennis — Die wichtigsten Unterschiede
Viele Padel-Anfänger kommen vom Tennis. Auf den ersten Blick wirkt vieles vertraut — Schläger, Bälle, Zählweise. Auf den zweiten Blick ist Padel aber ein eigenständiger Sport mit fundamental anderen Mechaniken. Hier die wichtigsten Unterschiede in der Übersicht:
| Merkmal | Padel | Tennis |
|---|---|---|
| Spielformat | Nur Doppel (2 vs 2) | Einzel oder Doppel |
| Court-Größe | 20 × 10 m | 23,77 × 10,97 m (Doppel) |
| Wände | Glas und Gitter, aktiv im Spiel | Keine Wände |
| Schläger | Massiv, ohne Saiten, perforiert | Mit Saiten bespannt |
| Bälle | Wie Tennis, aber weniger Druck | Standard Tennis-Bälle |
| Aufschlag | Immer von unten, unter Hüfthöhe | Meist von oben über Kopf |
| Netzhöhe | 88 cm Mitte / 92 cm außen | 91,4 cm Mitte / 107 cm außen |
| Zählweise | 15/30/40/Spiel (identisch) | 15/30/40/Spiel |
| Lernkurve | Schnell spielbar in 1-2 Stunden | Mehrere Wochen bis zum ersten Match |
Die wichtigste Konsequenz für Tennis-Spieler: Du musst deine Schlagtechnik anpassen. Volle Tennis-Ausholbewegungen funktionieren auf einem Padel-Court nicht — die Wände sind zu nah. Wer als Tennis-Spieler erfolgreich Padel spielen will, braucht 3-4 Stunden Umstellungszeit. Mehr Details dazu in unserem Padel vs Tennis Vergleich.
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Mehr zum Thema Padel
Du hast die Regeln verstanden — jetzt geht es ans Spielen. Diese Seiten helfen dir beim nächsten Schritt:
Häufige Fragen zu Padel-Regeln
Was sind die grundlegenden Padel-Regeln?
Padel wird immer im Doppel gespielt (2 gegen 2). Der Aufschlag erfolgt von unten, diagonal in das gegnerische Feld. Die Zählweise ist identisch mit Tennis (15, 30, 40, Spiel). Die Besonderheit: Der Ball darf nach dem Aufprall auf dem Boden von den eigenen Wänden zurückgespielt werden — direkt gegen die gegnerische Wand schlagen ist verboten.
Wie schlägt man im Padel auf?
Du stellst dich hinter die Aufschlaglinie, lässt den Ball fallen (nicht werfen), wartest auf einen Bodenaufprall und schlägst ihn dann unterhalb der Hüfte diagonal in das gegnerische Aufschlagfeld. Du hast zwei Versuche pro Punkt. Doppelfehler = Punkt für den Gegner.
Was ist Golden Point im Padel?
Beim Golden Point wird bei einem Spielstand von 40:40 (Einstand) direkt der entscheidende Punkt gespielt — ohne Vorteilsregel. Das Return-Team darf entscheiden, auf welche Seite aufgeschlagen wird. Diese Variante ist heute auf Profi-Turnieren und im Hobby-Bereich Standard, weil sie Matches kürzer und spannender macht.
Darf ich im Padel gegen die Wand spielen?
Du darfst deine eigenen Wände aktiv nutzen — solange der Ball vorher den Boden berührt hat. Direkt gegen die eigene Wand zu schlagen, ohne vorherigen Bodenkontakt, ist ein Fehler. Die gegnerischen Wände darfst du nie direkt mit dem Ball treffen — der Ball muss erst auf dem gegnerischen Boden aufkommen.
Wie viele Sätze hat ein Padel-Match?
Ein Standard-Match wird im Modus "Best of 3" gespielt — wer zwei Sätze gewinnt, gewinnt das Match. Ein Satz geht bis 6 Spiele mit mindestens 2 Spielen Vorsprung. Bei 6:6 entscheidet ein Tiebreak (auf 7 Punkte mit 2 Punkten Vorsprung). Große Turniere spielen gelegentlich "Best of 5".
Was passiert, wenn der Ball am Netz hängenbleibt?
Berührt der Ball beim Aufschlag das Netz und landet trotzdem regelkonform im Aufschlagfeld, ist es ein "Let" — der Aufschlag wird wiederholt. Bleibt der Ball während eines Ballwechsels im Netz hängen, ist es ein Punkt für das Team, das den Ball nicht geschlagen hat. Berührt ein Spieler oder dessen Schläger das Netz, ist es ein direkter Fehler.
Kann man im Padel auch im Einzel spielen?
Offiziell wird Padel ausschließlich im Doppel gespielt — alle FIP-Regeln gelten für 2 gegen 2. Im Freizeitbereich gibt es selten Einzel-Spiele auf normalen Padel-Courts (mit Anpassungen), aber das ist nicht regelkonform und macht wegen der Court-Größe wenig Sinn. Es gibt allerdings spezielle Single-Padel-Courts (10 × 6 m), die für Einzel-Spiele konzipiert sind.
Wie unterscheidet sich Padel von Tennis?
Der größte Unterschied sind die Wände — sie sind aktiv im Spiel und machen Padel taktisch komplett anders als Tennis. Außerdem: Padel ist nur Doppel, der Court ist kleiner, der Aufschlag erfolgt von unten, die Schläger haben keine Saiten. Die Zählweise ist identisch mit Tennis. Padel ist deutlich einsteigerfreundlicher — die meisten können nach 1-2 Stunden ein flüssiges Match spielen.
Brauche ich einen Schiedsrichter?
Im Hobby- und Vereins-Padel gibt es in der Regel keinen Schiedsrichter. Die Spieler klären strittige Situationen selbst — Faustregel: Im Zweifel den Punkt wiederholen. Bei Turnieren ab einem bestimmten Level kommen Schiedsrichter zum Einsatz, auf Profi-Niveau (FIP, Premier Padel) immer.